HWK warnt vor Betrug bei Datenerfassung


04. Oktober 2018 | Die Handwerkskammer (HWK) Münster warnt vor einer selbsternannten „Datenschutzauskunft-Zentrale“, die Handwerksbetrieben Faxe sendet mit der Aufforderung, sich für einen „Basisdatenschutz nach EU-DSGVO“ erfassen zu lassen.
Dabei wird der Anschein erweckt, als handele es sich um ein offizielles Schreiben mit der Bitte bis zu einer gesetzten Frist Angaben zum Betrieb zu ergänzen oder zu korrigieren. Wer das Formular ausfüllt, merkt oft nicht, dass damit automatisch ein nutzloser Vertrag zur Datenerfassung abgeschlossen wird, der jährlich bis zu 500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer kostet.

Dabei handelt es sich nach einer Pressemitteilung der HWK um Betrug. Betrieben, die bereits eine Rückantwort eingesandt haben, können sich an die HWK wenden, die ein Formschreiben herausgibt, um den geschlossenen Vertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Ansprechpartner ist Robert Neuhaus, Telefon 0251 5203-214.

Pressemitteilung 51/2018