Du hast gute Arbeit gemacht. Der Kunde ist zufrieden, nickt, sagt vielleicht noch „Danke, passt so.“ Und dann passiert - nichts. Keine Bewertung. Keine Sterne. Keine Spur im Netz. Dabei entscheidet genau das immer öfter darüber, ob der nächste Auftrag zu dir kommt – oder zum Betrieb nebenan.
Du gründest gerade oder bist kurz davor? Zwischen Angeboten, Website, Kundenterminen und Papierkram wird ein wichtiger Punkt schnell übersehen: dein Unternehmensprofil bei Google, Bing oder Apple Maps. Diese Profile sind mehr als ein Eintrag. Sie vermitteln potenziellen Kunden einen ersten Eindruck von deinem Betrieb, sorgen dafür, dass du online besser gefunden wirst, und sind ein kostenloses Marketingtool, das rund um die Uhr für dich arbeitet.
Seit dem 29. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es soll digitale Angebote auch für Menschen mit Einschränkungen zugänglich machen. Betroffen sind auch Handwerksbetriebe, die Leistungen direkt für Privatkunden anbieten. Gibt es auf der Website etwa einen Online-Shop, eine direkte Buchungsfunktion oder eine Terminvereinbarung, müssen diese Angebote grundsätzlich barrierefrei nutzbar sein.
Du möchtest mit Social Media starten, aber welcher Kanal ist der richtige für deinen Betrieb? Die Antwort: Nicht alle – und schon gar nicht am Anfang. Wer gleichzeitig auf mehreren Plattformen aktiv sein will, investiert viel Zeit und erzeugt unnötigen Stress. Oft bleibt am Ende kein Kanal, der wirklich gut gepflegt wird. Besser: Konzentriere dich zunächst auf ein oder zwei Kanäle, die zu deinem Betrieb und deiner Zielgruppe passen.
Was ist teurer? Jeden Monat eine Stunde in Social Media zu investieren – oder von potenziellen Kunden und Fachkräften nicht wahrgenommen zu werden? Sichtbarkeit entsteht nicht von heute auf morgen, sondern Schritt für Schritt. Denn bevor Kunden anrufen oder Fachkräfte sich bewerben, informieren sie sich häufig zuerst online über einen Betrieb. Die gute Nachricht: Dafür braucht es weder ein Filmstudio noch tägliche Beiträge.