29.09.2026

Herbsttagung der Arbeitnehmervizepräsidenten: Interessen der Beschäftigten im Handwerk sollen sichtbar bleiben

Arbeitnehmervizepräsidenten des Handwerks verabschieden Dortmunder Erklärung "Sozialstaat reformieren, aber gerecht!“

Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund war am 25. und 26. September 2026 Gastgeberin der Herbsttagung der Arbeitnehmervizepräsidentinnen und -präsidenten des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT). 34 Arbeitnehmervizepräsidentinnen und -präsidenten aus Handwerkskammern in ganz Deutschland kamen in Dortmund zusammen, um sich über aktuelle Themen der Handwerks- und Bildungspolitik auszutauschen und gemeinsame Standpunkte zu diskutieren.

DHKT-Herbsttagung Arbeitnehmervizepräsidenten 2026 (Bildrecht: © Handwerkskammer Dortmund)

Die regelmäßigen Tagungen bieten den Arbeitnehmervizepräsidentinnen und -präsidenten eine wichtige Plattform für den bundesweiten Austausch. Im Mittelpunkt stehen dabei die Perspektiven der Beschäftigten, Auszubildenden und Arbeitnehmervertretungen im Handwerk. Neben aktuellen politischen Entwicklungen werden Erfahrungen aus den Handwerkskammern geteilt und gemeinsame Positionen weiterentwickelt. 

„Die Arbeitnehmervizepräsidentinnen und -präsidenten leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Interessen der Beschäftigten und Auszubildenden im Handwerk sichtbar bleiben und in die Arbeit derKammern einfließen“, sagte Marc Giering, Arbeitnehmervizepräsident der Handwerkskammer Dortmund. „Der regelmäßige Austausch über Kammergrenzen hinweg stärkt unsere Arbeit und zeigt, wie vielfältig und zukunftsorientiert das Handwerk aufgestellt ist. Wir freuen uns sehr, dass wir die Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland in Dortmund begrüßen durften.“ 

Eröffnet wurde die Tagung durch Joachim Noll, DHKT-Vizepräsident und Arbeitnehmervizepräsident der Handwerkskammer Koblenz. Nach Grußworten von Marc Giering und dem Präsidenten der Handwerkskammer Dortmund, Berthold Schröder, stand zunächst die Arbeit der Handwerkskammer Dortmund im Mittelpunkt. Tobias Schmidt, Geschäftsführer der Bildungszentren der Handwerkskammer Dortmund, informierte über den Bildungsverbund der Kammer. 

Am zweiten Tag begrüßte Olesja Mouelhi-Ort, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Dortmund, die Teilnehmenden. Neben einem Einblick in die Arbeit der Kammer und dem Thema Künstliche Intelligenz ging es unter anderem um aktuelle Entwicklungen in der Handwerks- und Bildungspolitik sowie die Perspektiven der Ausbildung.

Die Arbeitnehmervizepräsidentinnen und -präsidenten berieten außerdem über aktuelle Themen des DHKT, die Arbeit der Ausschüsse für Berufsbildung und Gewerbeförderung sowie die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und weiteren Partnern.  

Mit der „Dortmunder Erklärung: Sozialstaat reformieren, aber gerecht!“ sprachen sich die Arbeitnehmer Vizepräsidentinnen und -präsidenten für sozialverträgliche Reformen aus, die den Sozialstaat zukunftsfest machen, Beschäftigte und Betriebe nicht zusätzlich belasten und die Attraktivität des Handwerks stärken.

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