Ladungssicherung


Ladungssicherung


Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Ladung zu sichern ist, wie und womit sagt er nicht. Regeln und Normen der Technik beschreiben die grundsätzlichen und besonderen Methoden der Ladungssicherung. Der Anwender trifft jedoch selber die Entscheidung darüber, welche Maßnahmen angewandt werden. 

Grundsätzlich ist es ratsam, Ladelücken zu vermeiden und somit den erforderlichen Aufwand für die Ladungssicherung zu minimieren. Der Fahrzeugaufbau soll ebenfalls zur Ladungssicherung dienen. 

Zum Verzurren einer Ladung können verschiedene Zurrmittel eingesetzt werden. So gibt es neben den Zurrgurten (einteilige oder zweiteilige Zurrgurte) verschiedene rutschhemmende Materialien (zum Beispiel so genannte Anitrutschmatten), die das Rutschen der Ladung verhindern sollen. 

Sinn des Transportes ist es jedoch, dass die Ladung unbeschädigt den Empfänger erreichen soll. Dabei gilt immer als Grundbedingung, dass die Lastverteilung stimmt und dass das Fahrzeug nicht überladen sein darf.

Transport von Gefahrgut auf der Straße durch Handwerksbetriebe


Handwerker setzen bei ihrer Arbeit häufig Gefahrstoffe ein und müssen sich vor deren schädlichen Einflüssen schützen. Dafür gilt die Gefahrstoffverordnung. Wenn Gefahrstoffe transportiert werden sind sie Gefahrgut. Für die Dauer des Transports auf der Straße müssen sie sich an die Vorschriften des aktuellen ADR 2013 halten. 

Worauf Handwerker beim Umgang mit Gefahrgut achten müssen und welche Erleichterungen sie in Anspruch nehmen können, stellt das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz in einer Broschüre zusammen, die in jüngster Auflage an das ADR 2013 angepasst wurde. 
Die Broschüre beantwortet zum einen allgemeine Fragen: Was sind gefährliche Güter? Wie werden diese verpackt und transportiert? Wie bereitet man den Transport am besten vor? Wie müssen Fahrzeuge beschaffen sein, in denen gefährliche Güter transportiert werden?

Zum anderen widmet sich die Broschüre den Erleichterungen, die Handwerker beim Gefahrguttransport nutzen können. 

Kontakt


Norbert Hejna

Telefon 0251 5203-121


Bernhard Stüer

Telefon 0251 5203-236