IT-Sicherheit


IT-Sicherheit

Hacker vor Rechner
Studien belegen, dass viele Unternehmen eine Hauptschwierigkeit bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategien in der Absicherung der IT-Infrastruktur sowie in der Datensicherheit sehen. Produktionsausfälle, Datendiebstahl oder der plötzlich fehlende Zugriff auf die Kundendaten können die Existenz eines Unternehmens gefährden. Häufig wird dabei verkannt, dass der Mensch selbst das Hauptgefährdungspotenzial ausmacht. Das unachtsame Öffnen einer Mail, die fehlende Beaufsichtigung von Rechnern (stationär oder mobil) oder gar der Verlust eines Smartphones mit Firmendaten kann schon ausreichen, um Hackern den Weg in das Unternehmen zu öffnen.

Um dieses Risiko zu minimieren, ist es unabdingbar sowohl technische Lösungen (Hard- und Software) zu implementieren, als auch Sensibilität für die Gefahren, die sich aus der Nutzung des Internets sowie der Nutzung mobiler Endgeräte ergeben, in der Geschäftsleitung und bei den Mitarbeitern zu erzeugen. Die Handwerkskammer Münster stellt zu diesem Zweck Links zu informativen Webseiten sowie diversen Downloaddokumenten zum Thema IT- und Datensicherheit zur Verfügung.

Aktuelle Informationen

WannaCry: Erpresserische Schadprogramme im Umlauf

Die Sicherheitsvorfälle durch die Ransomware WannaCry beschäftigen seit vergangenen Freitag, den 12.05.2017 Unternehmen und Organisationen. Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) gibt Tipps zum Schutz vor Ransomware, das Projekt Cyberschutzraum hat zudem in einem Video Wissenswertes über den Erpressungstrojaner zusammengestellt.

BSI Tipps zum Schutz vor Ramsomware (externer Link)

 

mTAN-Verahren gehackt! Ist mein Konto sicher?

Zu den aktuellen Medienberichten über Schwachstellen im Mobilfunknetz und der damit verbundenen Möglichkeit, SMS-Nachrichten beim Online Banking abzufangen, gibt das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Stellungnahme ab:

Stellungnahme des BSI (externer Link)

Online Banking - Sicherheitstipps des BSI (externer Link)


 

Windows Vista: Support endet am 11.04.2017!

Auf wenn der Marktanteil des Microsoft Betriebssystems Windows Vista nicht mehr besonders hoch ist, so bedeutet dies doch für alle Unternehmen, die dieses Betriebssystem noch einsetzen, dass sie ab dem 11.04.2017 nicht mehr mit Updates rechnen können. Da auch erkannte Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden, ist der Umstieg auf ein aktuelles Betriebssystem dringend anzuraten.
 

Sicherheit: Software muss regelmäßig aktualisiert werden (patchen)

Eines der wichtigsten Elemente eines umfassenden Schutzes gegen Gefahren und Risiken im Internet ist die regelmäßige Durchführung von Sicherheitsupdates („Patches“). Wesentlich hierbei ist, dass der Anwender die vom Hersteller bereitgestellten Updates auch einspielen. Mit einem "Patch" bieten Hersteller kleinere oder größere Softwarepakete an, mit denen Sicherheitslücken in ihren Programmen geschlossen werden. Das BSI stellt mit dem "Leitfaden für sicheres Patch-Management" eine Hilfestellung zur Verfügung, mit der Anwender ihre Patch- und Update-Einstellungen überprüfen können. Wenn der Hersteller keine Sicherheitsupdates mehr anbietet, dann sollten Anwender auf alternative Software-Lösungen umsteigen.