Meisterförderung


Meisterförderung

Meisterförderung

Sie möchten Ihren Meister machen, Führungsverantwortung übernehmen, Lehrlinge ausbilden und vielleicht sogar einen eigenen Betrieb leiten, verfügen aber derzeit nicht über die finianziellen Möglichkeiten für die Fortbildung?

Daran muss es nicht unbedingt scheitern, denn als Meisteranwärter haben Sie folgende Finanzierungsmöglichkeiten:
 
  • das Aufstiegs-BAföG
  • die Meistergründungsprämie NRW
Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich, welche Fördermöglichkeit für Sie die richtige ist.

Aufstiegs-BAföG


Das Aufstiegs-BAFöG - Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)

Aufstiegs-BAföG Logo

Das HBZ Münster unterstützt Teilnehmer aus dem Kammerbezirk. Es berät zur Förderung, nimmt Anträge entgegen, prüft diese auf Vollständigkeit der Angaben und Nachweise und leitet diese an die zuständige Stelle zur Entscheidung weiter. Von dort wird alles Weitere direkt mit dem Antragsteller und der KfW Bank bearbeitet.

Beratungsservice Aufstiegs-BAföG
Telefon: 0251 705-1220
E-Mail: aufstiegs-bafoeg@hwk-muenster.de
telefonische und persönliche Beratung:
montags, dienstags und donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr

Bitte nutzen Sie die Informationsveranstaltung!
Jeden ersten Mittwoch im Monat findet um 17:00 Uhr ein Aufstiegs-BAföG-Informationsabend im HBZ statt. Dort werden neben Informationen auch Hilfestellung beim Ausfüllen der Anträge gegeben.

 
Außerdem können Sie sich über eine Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) über dieses Thema informieren. Dort gibt es auch eine Übersicht der am häufigsten gestellten Fragen: www.aufstiegs-bafoeg.de

Um eine Förderung nach dem AFBG zu bekommen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
 
Förderfähige Aufstiegsfortbildungen
Gefördert werden Lehrgänge, die auf eine öffentlich-rechtliche Prüfung nach Handwerksordnung (HwO) oder Berufsbildungsgesetz (BBiG) vorbereiten, z. B. Meistervorbereitungslehrgänge, der/die gepr. Fachwirt/in für kaufmännische Betriebsführung nach HwO, Medienfachwirt und Gestalter im Handwerk.
Eine Beantragung des Aufstiegs-BAföG ist für jede Person nur einmal möglich. Eine zweite Aufstiegsfortbildung wird nur dann gefördert, wenn der Zugang durch die erste Fortbildung möglich ist (z. B. Meister, danach geprüfter Betriebswirt HwO)
 
Förderfähig sind sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitlehrgänge, z. T. auch mediengestützte Lehrgänge.

Vollzeitlehrgänge sind förderfähig, wenn sie
  • mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen
  • in max. 36 Monaten absolviert sind
  • in der Regel wöchentlich an 4 Werktagen mit mind. 25 Unterrichtsstunden stattfinden
Teilzeitlehrgänge sind förderfähig, wenn sie
  • mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen
  • innerhalb von 48 Monaten abgeschlossen sind
  • im Durchschnitt monatlich an 18 Unterrichtsstunden stattfinden
Förderberechtigte Personen
Mit Beginn des Aufstiegslehrgangs muss die beantragte Person über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen vergleichbaren Abschluss verfügen.

Förderung 
  • Der Basisunterhaltsbeitrag bei Vollzeitmaßnahmen liegt bei 708 Euro; der Zuschussanteil nach Abzug des Pauschbetrages beträgt 50 Prozent.
  • Die Erhöhungsbeträge zum Basisunterhaltsbeitrag sind für den Teilnehmer auf 60 Euro, für den Ehepartner auf 235 Euro und für Kinder auf 235 Euro erhöht worden.
  • Der einkommensunabhängige maximale Maßnahmebeitrag (Förderung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) steigt auf 15.000 Euro. Der Zuschussanteil beträgt 40 Prozent.
  • Der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende beträgt jetzt 130 Euro.
  • Mit einem „Attraktivitätspaket Meisterstück“ wird die Hälfte der Materialkosten bis zu 2.000 Euro gefördert bei einem Zuschussanteil von 40 Prozent.
  • Der mögliche Erlass des restlichen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungskosten bei Bestehen der Prüfung hat sich auf 40 Prozent erhöht.
  • Der Basisvermögensfreibetrag liegt bei 45.000 Euro; die Erhöhungsbeträge hierauf für den Ehepartner und je Kind bei 2.100 Euro.
  • Die Einkommensfreibeträge liegen für den Teilnehmer bei 290 Euro, für den Ehepartner bei 570 Euro und je Kind bei 520 Euro.

Darlehen
Das jeweilige Darlehen wird bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Bonn beantragt und von ihr gewährt. Dieses ist zins- und tilgungsfrei bis längstens sechs Jahre ab Maßnahmebeginn.
 
Beantragung
Die Förderungsanträge sind schriftlich an die zuständige Behörde zu richten, in NRW ist das die Bezirksregierung Köln, Dezernat 49. Der Maßnahmebeitrag kann bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnittes beantragt werden, d. h. der Antrag muss spätestens am letzten Unterrichtstag des jeweiligen Maßnahmeabschnittes beim zuständigen Amt vorliegen. Die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt frühestens ab dem Antragsmonat. Sie sollte daher rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich.

Weitere Informationen:
www.aufstiegs-bafoeg.de
Förderrechner Aufstiegs-BAföG

Benötigte Unterlagen und Aufstiegs-BAföG-Anträge


Hier haben wir eine Liste der Unterlagen zusammengestellt, die Sie für die Beantragung des Aufstiegs-BAföGs benötigen. Darunter finden Sie eine Zusammenstellung der Antragsformulare zum Download.

Folgende Unterlagen benötigen Sie, um Aufstiegs-BAföG zu beantragen:

Bei Vollzeitmaßnahmen:
 
  • Formblatt A
  • Lebenslauf
  • Rechnung über die Höhe der Lehrgangsgebühren (wenn vorhanden)
  • Nachweise über Schul- und ggfs. Fortbildungsabschlüsse (z.B. Realschulabschluss, Ausbildereignungsprüfung)
  • Kopie des Gesellenbriefs
  • Formblatt B (wird vom Fortbildungsträger ausgestellt)
  • Formblatt Z (muss ausgestellt werden, wenn keine Gesellenprüfung vorhanden ist)

Und wenn Sie auch Unterhalt beantragen wollen

Anlage 1 zum Formblatt A (Angaben zum Einkommen während der Maßnahme  und Angaben zum Vermögen bei Antragstellung). Alle Angaben müssen nachgewiesen werden, u. a. durch einen Finanzstatus.
  • Bescheinigung der Kranken- und Pflegeversicherung (wird von der Krankenkasse ausgestellt, wenn Sie selbst beitragspflichtig versichert sein müssen)
  • Anlage 3 zum Formblatt A zusätzlich für Ausländerinnen und Ausländer (als Nachweis muss eine Kopie des Passes und des Aufenthaltstitels eingereicht werden)
  • Anlage 2 zum Formblatt A zusätzlich für Ehepartner/eingetragener Lebenspartner (Nachweise über Einkommen des vorletzten Kalenderjahres (z.B. Maßnahmebeginn in 2018, dann gelten die Einkommensverhältnisse in 2016)

Bei Teilzeitmaßnahmen:
 
  • Formblatt A
  • Lebenslauf
  • Rechnung über die Höhe der Lehrgangsgebühren (wenn vorhanden)
  • Nachweise über Schul- und ggfs. Fortbildungsabschlüsse (z.B. Realschulabschluss, Ausbildereignungsprüfung)
  • Kopie des Gesellenbriefs
  • Formblatt B (wird vom Fortbildungsträger ausgestellt)
  • Formblatt Z (muss ausgestellt werden, wenn keine Gesellenprüfung vorhanden ist)
  • für Ausländer und Ausländerinnen zusätzlich Anlage 3 zum Formblatt A
 

Antragsformulare


Hier finden Sie alle nötigen Formulare für die Beantragung des Aufstiegs-BAföGs. Hilfe beim Ausfüllen erhalten Sie an jedem 1. Mittwoch im Monat bei der Informationsveranstaltung!
 

Kontakt Meister-/Aufstiegs-BAföG


Beratungsservice Aufstiegs-BAföG
Telefon: 0251 705-1220
E-Mail: aufstiegs-bafoeg@hwk-muenster.de

Meistergründungsprämie NRW


Meistergründungsprämie NRW


Aktueller Hinweis


BITTE BEACHTEN SIE: Ab Januar 2016 ändern sich die Richtlinien zur Gewährung der Meistergründungsprämie: Im November 2015 wurde eine Änderung der Genehmigungsrichtlinien für die Meistergründungsprämie beschlossen und veröffentlicht. Dabei sind insbesondere zwei Änderungen für die Antragsteller von Bedeutung:

Bitte unbedingt vor der Antragstellung beachten:
 
  • Das Gründungsvorhaben darf grundsätzlich nicht vor der Erteilung des Zuwendungsbescheides begonnen worden sein. Soll zwischen Antragstellung und Bewilligung mit dem Vorhaben begonnen werden, so kann die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) auf Antrag und nach Vorliegen eines prüffähigen Antrages die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilen.
  • Nur nach der Bewilligung bzw. nach der Genehmigung eines vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmenbeginns getätigte Ausgaben des Gründers können als förderfähige Ausgaben anerkannt werden. Diese müssen mindestens 15.000 Euro betragen.
Der Antrag muss vor Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit bei der zuständigen Handwerkskammer eingereicht werden, über die Sie auch die Antragsformulare erhalten können.

Fragen beantworten die betriebswirtschaftlichen Unternehmensberater der Handwerkskammer Münster (folgen Sie dem unten angegebenen Link).

Zur Ihrem HWK-Ansprechpartner

Weitere Informationen (externer Link zur Landes-Gewerbeförderungsstelle NRW)

 

Kontakt:


Marion Franke

Telefon 0251 5203-202