Konjunkturbericht Frühjahr 2018

Die Zeichen im Handwerk des Kammerbezirks Münster stehen weiterhin auf Expansionskurs. Die Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer sind im Frühjahr 2018 in Hochstimmung und voller Zukunftsoptimismus.
 

Geschäftslageindikator

Geschäftslageindikator
Der Geschäftslageindikator aus aktueller Lage und Prognose zeigt mit 137,2 Prozentpunkten ein Allzeithoch im Handwerk des Kammerbezirks Münster an.
 

Die Indikatoren des Gesamthandwerks

Die Indikatoren des Gesamthandwerks
Die Kapazitätsauslastung liegt bei 80,5 Prozent.
 

Geschäftslage

Geschäftslage
„Gut!“, antworten 56,2 Prozent der Betriebe auf die Frage nach ihrer Geschäftslage. Das ist der größte Anteil seit Beginn der Konjunkturbeobachtung durch die HWK Münster in 1977. 34,8 Prozent finden ihre Situation „befriedigend“ – das ist ein historischer Minimalwert. Nur 9 Prozent der Betriebe berichten von „schlechten“ Geschäften.
 

Auftragslage

Auftragslage
Die wegen des langen Winters angestauten Aufträge reichen rekordmäßige 8,3 Wochen weit und werden nun mit Hochdruck abgearbeitet. Der Saldo aus verbesserter und verschlechterter Auftragslage liegt bei 12,4 Prozentpunkten.
 

Verkaufspreise

Verkaufspreise
Ein Drittel der befragten Betriebe konnte höhere Verkaufspreise erzielen.
 

Umsatz

Umsatz
Die Umsätze sind folglich weiter gestiegen (Saldo: 11,8 Prozentpunkte).
 

Beschäftigte

Beschäftigte
Der Arbeitsplatzmotor Handwerk läuft daher weiter hochtourig: Jeder vierte Betrieb hat Mitarbeiter eingestellt, nur jeder Zehnte musste seinen Personalstamm verkleinern (Beschäftigungssaldo: 14,9 Prozentpunkte).
 

Investitionen

Investitionen
Die Betriebe haben verstärkt Investitionen in die Zukunft getätigt (Saldo: 14,8 Prozentpunkte).
 

Prognose

Prognose
Die gute Laune dehnt sich aus: 30,8 Prozent prognostizieren, dass die Geschäftslage in den kommenden 6 Monaten verbessert – und das bei dem sowieso schon sehr hohen Ausgangsniveau. 66,4 Prozent erwarten eine gleichbleibende Konjunktur, nur 2,8 Prozent eine Verschlechterung. Der Prognosesaldo aus optimistischen und pessimistischen Betrieben liegt bei beeindruckenden 28 Prozentpunkten – auch das ist ein Rekordwert.
 
Die Betriebe rechnen mit weiterem Beschäftigungswachstum (Saldo: 10,2 Prozent-punkte). Das bedeutet: Die Arbeitsmarktchancen im Handwerk werden sogar noch besser.

Geschäftslage-Indikator regional

Geschäftslage-Indikator regional
In beiden Regionen des Kammerbezirks Münster haben wir erfreulich positive Entwicklungen. Die Geschäftslageindikatoren erreichen sowohl im Münsterland mit 141 und in Emscher-Lippe mit 126 Prozentpunkten nie dagewesene Höhen.
 
Die Unterschiede zwischen beiden Teilen des Bezirks haben jedoch wieder etwas zugenommen. Die Geschäftslageindikatoren liegen 15 Prozentpunkt auseinander. Die Kluft in der Konjunkturentwicklung hat sich damit nach einer kleinen Annäherung im Vorjahr jetzt wieder um 1,5 Prozentpunkte vergrößert.
 

Geschäftslage regional

Geschäftslage regional
Im Münsterland sprechen 60,8 Prozent der befragten Betriebe von einer „guten Geschäftslage“, nur 6,6 Prozent geht es „schlecht“. Erwartungsgemäß floriert der handwerkliche Arbeitsmarkt.
 
In Emscher-Lippe sagen 43 Prozent der Betriebe, dass es ihnen „gut geht“, 16 Prozent finden ihre Lage „schlecht“.
 

Beschäftigte regional

Beschäftigte regional
Der Beschäftigungssaldo aus einstellenden und entlassenden Unternehmen erklimmt im Münsterland den Spitzenwert von 17,6 Prozentpunkten – das sind 10,5 Prozentpunkte mehr als im Frühjahr des Vorjahres.
 
In Emscher-Lippe liegt der Beschäftigungssaldo bei 7,5 Prozentpunkten, was eine enorme Entwicklung gegenüber dem Vorjahr ist: Im Frühjahr 2017 gab es noch einen Negativwert – minus 6,5 Prozentpunkte. Wir haben also im nördlichen Ruhrgebiet mit einem 14-Prozentpunkte-Sprung die stärkere Dynamik auf dem Arbeitsmarkt. Eine Ursache könnte sein, dass hier noch eher Fachkräfte zu finden sind als im Münsterland.
 

Bauhaupt- und Ausbaugewerbe

Bauhaupt- und Ausbaugewerbe
Das Bau- und das Ausbaugewerbe stehen im Konjunkturranking erneut auf den Plätzen 1 und 2 (Geschäftslagesaldo: 62,8 und 58,2 Prozentpunkte). Gerade den Bauhauptgewerken geht es sensationell „gut“ (65,7 Prozent). Die Auftragsreichweiten sind auf dem Höchststand von 14,9 Wochen. Kunden müssen also im Schnitt dreieinhalb Monate warten, bis ihr Bauvorhaben an der Reihe ist. Etwas schneller geht es mit 9,5 Wochen beim Ausbau. Die Beschäftigung in den Baubetrieben konnte im Branchenvergleich seit Herbst nur unterproportional aufgestockt werden, Umsätze und Auftragslage haben sich moderat verbessert. Das heißt: Das vorhandene Personal leistet mehr. Die Fachkräfteknappheit bremst das Wachstum aus. Dennoch verbreitet sich die gute Stimmung: Im Bauhauptgewebe erwartet kein Betrieb eine Verschlechterung in den nächsten Monaten, im Ausbaugewerbe nur 2 Prozent. Ein Drittel prognostiziert in beiden Gruppen eine Verbesserung der Geschäftslage im kommenden Halbjahr.

Gesundheitsgewerbe

Gesundheitsgewerbe
Im Gesundheitsgewerbe mit drittbester Geschäftslage (Saldo: 48,5 Prozentpunkte) blicken die Betriebe trotz eines nur mäßigen Umsatzplus bei stabil gebliebenen Verkaufspreisen mit großer Zuversicht in die Zukunft. Die Branche hat zusätzliche Beschäftigung geschaffen und erwartet von allen den größten Personalzugewinn und deutliche Umsatzsteigerungen. Darauf deuten auch die starken Investitionen hin.
 

Anbieter für den gewerblichen Bedarf

Anbieter für den gewerblichen Bedarf
Die Anbieter für den gewerblichen Bedarf profitieren von der generell guten Wirtschaftslage des Standortes Deutschland und dem hohen Export (Geschäftslagesaldo: 42,1 Prozentpunkte). Die Branche hat bei einer glänzenden Auftragslage am meisten neue Mitarbeiter eingestellt; der Beschäftigungssaldo beträgt 25,8 Prozentpunkte. Die Umsätze nehmen in den nächsten Monaten voraussichtlich noch weiter zu.
 

Nahrungsmittelgewerbe

Nahrungsmittelgewerbe
Das Nahrungsmittelgewerbe (Geschäftslagesaldo: 31,2 Prozentpunkte) kann sich über die beste Auftragslage und Umsatzentwicklung freuen. Auch die Investitionen sind am deutlichsten gestiegen und der Arbeitsmarkt zeigt im Jahresvergleich die größte Bewegung; der Beschäftigungssaldo erreichte plus 25 Prozentpunkte. Jeder zweite Betrieb erwartet eine Verbesserung seiner Geschäftslage im nächsten Halbjahr. Das ist die beste Prognose.
 


Kraftfahrzeuggewerbe

Kraftfahrzeuggewerbe
Im Kraftfahrzeuggewerbe hält sich die Geschäftslage stabil gut (Saldo: 29,4 Prozentpunkte), wenngleich der Konjunkturmotor stottert. So ist die Auftragslage leicht rückläufig. Hier dürfte die Dieselproblematik grüßen lassen. Die Umsätze sind zwar nicht gewachsen, aber stabil geblieben. Auch der Beschäftigungsaufbau fällt schwächer als in den anderen Branchen aus. Allerdings haben die Kfz-Betriebe kräftig Investitionen getätigt.
 

Personenbezogene Dienstleistungsgewerbe

Personenbezogene Dienstleistungsgewerbe
Selbst wenn das personenbezogene Dienstleistungsgewerbe in der Konjunkturrangliste den letzten Platz belegt (Geschäftslagesaldo: 23,3 Prozentpunkte), gehen auch von hier positive Signale aus: Seit einem Jahr laufen die Geschäfte deutlich besser. Die Auftragslage ist in den vergangenen Monaten stabil geblieben, die Umsätze haben sich ins gute Plus entwickelt. Dieser Trend setzt sich in der Prognose fort. Die Betriebe haben investiert und Personal eingestellt.
 

Teilnehmer

Insgesamt haben 407 Betriebe aus 39 Berufen an der Konjunkturumfrage teilgenommen.
 
  • Bauhauptgewerbe (75): Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker, Straßenbauer, Gerüstbauer
  • Ausbaugewerbe (126): Maler und Lackierer, Klempner, Installateur und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Tischler, Raumausstatter, Glaser, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Stuckateure
  • Handwerke für den gewerblichen Bedarf (62): Feinwerkmechaniker, Elektromaschinenbauer, Landmaschinenmechaniker, Kälteanlagenbauer, Metallbauer, Gebäudereiniger, Informationstechniker, Schilder- und Lichtreklamehersteller
  • Kfz-Gewerbe (37): Karosserie- und Fahrzeugbauer, Kfz-Techniker
  • Nahrungsmittelgewerbe (16): Bäcker, Konditoren, Fleischer
  • Gesundheitsgewerbe (34): Augenoptiker, Zahntechniker, Hörgeräteakustiker, Orthopädieschuhmacher, Orthopädietechniker
  • Personenbezogene Dienstleistungsgewerbe (57): Friseure, Schuhmacher, Uhrmacher, Damen- und Herrenschneider, Fotografen, Textilreiniger, Kosmetiker

Konjunkturbericht Herbst 2017

Das Handwerk im Kammerbezirk Münster schwingt sich von Superlativ zu Superlativ: Seit Beginn der Konjunkturaufzeichnung im Kammerbezirk Münster vor 40 Jahren hatten wir mit Abstand noch nie so viele Betriebe, denen es „gut“ geht, wie jetzt: In unserer aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage beurteilen 55 Prozent der Betriebe ihre Geschäftslage als „gut“. Der bisherige Höhepunkt aller Herbstumfragen lag bei 50 Prozent im Jahr 1990.

Stimmungsbarometer

Stimmungsbarometer

An der Umfrage haben 328 Betriebe aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region teilgenommen. Sie gehören zu 39 Berufen.
 
Nur 6 Prozent der Befragten berichten uns aktuell von „schlechten“ Geschäften. Auch das ist der historische Bestwert. Mit ihrer Geschäftslage „zufrieden“ sind 39 Prozent.
 

Geschäftslageindikator

Geschäftslageindikator

Seit dem Herbst 2009 befindet sich das heimische Handwerk in einer stabilen Wachstumsphase – und die Stimmung bleibt sogar noch weiter zuversichtlich. Der Geschäftslageindikator aus aktueller Situation und Prognose liegt mit 91,6 Prozentpunkten nur knapp unter dem Rekord von 92,2 Prozentpunkten im Vorjahr.

Folgende Kennziffern verdeutlichen die anhaltende Hochkonjunktur:
 

Geschäftslage

Geschäftslage

Der Geschäftslagesaldo aus Betrieben mit guter und schlechter Geschäftslage ist gegenüber dem Vorjahr erneut erstaunlich stark nach oben geschnellt, und zwar um 11 Prozentpunkte von plus 38 auf 49 Prozentpunkte.
 
Die Kapazitäten der Betriebe sind zu 86 Prozent ausgelastet. Hier haben wir gegenüber dem Vorjahr einen  leichten Rückgang um 1 Prozentpunkt, aber immer noch eine sehr hohe Auslastung von Menschen und Maschinen.
 
Die Aufträge reichen im Durchschnitt 6,8 Wochen weit. Das ist etwas länger als im Vorjahr (Herbst 2016: 6,3 Wochen) und etwas weniger als im Frühjahr (7,4 Wochen).
 
Die Entwicklung dürfte saisonal bedingt sein, weil gerade der Bau bei gutem Wetter die Aufträge schneller abarbeiten kann.
 

Auftragslage

Auftragslage

Der Auftragssaldo aus verbesserter und verschlechterter Auftragslage ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, liegt aber immer noch bei stattlichen 15 Prozentpunkten im Plus.
 

Verkaufspreise

Verkaufspreise

Ein Drittel aller Betriebe erzielt erneut höhere Verkaufspreise für seine Produkte und Dienstleistungen am Markt.
 

Umsatz

Umsatz

Der Umsatzsaldo aus Betrieben mit gestiegenen und gesunkenen Umsätzen verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr. Er liegt bei 15 Prozentpunkten. Auch dies ist ein richtig gutes Herbstergebnis.
 

Investitionen

Investitionen

Der Investitionssaldo aus Handwerksbetrieben, die mehr beziehungsweise weniger investiert haben, liegt bei 9 Prozentpunkten, ließ aber im Vergleich zum Vorjahr um 6 Punkte nach. Eine mögliche Erklärung für die geringere Dynamik ist, dass sich die Betriebe bei vollen Auftragsbüchern nicht die Zeit nehmen, in ihre Maschinen und Anlagen zu investieren. Sie erfüllen stattdessen lieber Kundenwünsche.
 

Beschäftigte

Beschäftigte

Die Beschäftigungssituation hat sich klar weiter verbessert: Jeder vierte Betrieb hat seinen Personalstamm in den vergangenen sechs Monaten aufgestockt. Nur jeder achte musste seine Mitarbeiterzahl reduzieren. Der Saldo liegt bei 13 Prozentpunkten. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus um 5 Punkte.
 

Geschäftsprognose

Geschäftsprognose

Der Zenit des Wachstums ist offenbar noch nicht erreicht. Die Betriebe geben die Prognose ab, dass die Konjunktur weiter wachsen wird, wenn auch nicht mehr mit Volldampf. Der Saldo aus Betrieben, die davon ausgehen, dass es besser wird, überwiegt die Betriebe mit negativen Erwartungen um 10 Prozentpunkte. Das ist vergleichsweise weniger optimistisch als im Vorjahr. Aber wir befinden uns immer noch auf einem sehr hohen Niveau: Jeder fünfte Befragte erwartet eine Verbesserung der Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten, jeder zehnte eine Verschlechterung. 69 Prozent gehen von einer unveränderten Lage aus.
 
Der Aufschwung gibt auch dem handwerklichen Arbeitsmarkt neue Impulse. Die Betriebe erwarten weiteres Beschäftigungswachstum bis zum Frühjahr.
 

Geschäftslage regional

Geschäftslage regional

Der Vergleich unserer beiden Teile des Kammerbezirks Münster zeigt: Die Entwicklung ist gegenwärtig in beiden Regionen ähnlich positiv, aber auf unterschiedlichem Niveau und die Zukunftserwartungen driften auseinander.
 
Überall ist der Geschäftslagesaldo gestiegen. Im Münsterland beträgt er 54 Prozentpunkte und ist gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozentpunkte nach oben geklettert. In der Emscher-Lippe-Region liegt der Saldo bei 35 Prozentpunkten und damit 11 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Die Dynamik in beiden Regionen ist sehr erfreulich.
 
Allerdings hat sich im Münsterland ein stärkerer Optimismus ausgebreitet. Der Saldo aus Betrieben mit positiver und negativer Prognose liegt hier bei 12 Prozentpunkten. Im nördlichen Ruhrgebiet sind die Betriebe vorsichtiger optimistisch, der Saldo beträgt nur 6 Prozentpunkte.
 

Geschäftslageindikator regional

Geschäftslageindikator regional

Der Geschäftsklimaindex aus Lage und Prognose fasst das Ungleichgewicht zusammen. Er liegt bei 93 Prozentpunkten im Münsterland und 88 Prozentpunkten in der Emscher-Lippe-Region.  Im vergangenen Jahr lag der Geschäftsklimaindex beider Kammerteile nur 3 Prozentpunkte auseinander, in diesem Jahr sind es 5 Prozentpunkte.
 
Die Beschäftigung entwickelt sich im Münsterland mit einem Saldo von 16 Prozentpunkten (ein Plus von 7 Punkten) ebenfalls dynamischer als in Emscher-Lippe mit einem Saldo von 5 Prozentpunkten (ein Plus von 2 Punkten).
 
Ein Vergleich der Geschäftslage nach Branchen anhand der Saldos von positiven und negativen Bewertungen zeigt:
 

Geschäftslage Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe

Geschäftslage Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe

Am allerbesten geht es wiederum dem Ausbau- und dem Bauhauptgewerbe (Geschäftslagesaldos: 66 und 53 Prozentpunkte). Die Branche verzeichnet steigende Umsätze und Beschäftigung. Allerdings wächst die Auftragslage nicht mehr ganz so stark wie noch vor einem Jahr. Das Bauhauptgewerbe blickt sogar von allen Branchen am pessimistischsten auf das nächste Halbjahr und erwartet eine drastische Verschlechterung. Der Ausbau hat dagegen noch gute Stimmung.
 

Geschäftslage Gesundheitsgewerbe

Geschäftslage Gesundheitsgewerbe

Das Gesundheitsgewerbe (Geschäftslagesaldo: 50 Prozentpunkte) hat – wie schon im Frühjahr – das größte Plus bei der Beschäftigung, und das trotz Umsatzstagnation. Bei wieder zunehmender Auftragslage wird mehr investiert. Die Branche erwartet per Saldo die stärkste Verbesserung der Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten und will weiter Personal aufbauen.
 

Geschäftslage Handwerk für den gewerblichen Bedarf

Geschäftslage Handwerk für den gewerblichen Bedarf

Auch die Anbieter für den gewerblichen Bedarf haben Aufwind (Geschäftslagesaldo: 43 Prozentpunkte). Sie erwarten einen weiteren Konjunkturanstieg in den nächsten Monaten. Die Branche hat per Saldo im letzten halben Jahr einen höheren Umsatz erzielt, Auftragszuwächse verzeichnet, Personal aufgestockt und investiert.
 

Geschäftslage Nahrungsmittelgewerbe

Geschäftslage Nahrungsmittelgewerbe

Das Nahrungsmittelgewerbe (Geschäftslagesaldo:  41 Prozentpunkte) verzeichnet die beste Umsatzentwicklung und Auftragslage und hat am stärksten Investitionen getätigt. Die Betriebe stellen wieder Personal ein.
 

Geschäftslage Kraftfahrzeuggewerbe

Geschäftslage Kraftfahrzeuggewerbe

Das Kraftfahrzeuggewerbe (Geschäftslagesaldo: 29 Prozent) hat ebenfalls kräftig investiert, verzeichnet wieder eine wachsende Auftragslage und hat Personal eingestellt, aber schaut nur verhalten optimistisch in die Zukunft.
 

Geschäftslage Handwerke für den persönlichen Bedarf

Geschäftslage Handwerke für den persönlichen Bedarf

Die persönlichen Dienstleister schwächeln weiterhin (Geschäftslagesaldo: 23 Prozentpunkte). Sie haben bei sinkenden Umsätzen und schlechterer Auftragslage Beschäftigung abgebaut. Die Investitionen wurden stark zurückgeschraubt. Die Betriebe gehen von einer leichten Verschlechterung ihrer Lage in den kommenden Monaten aus.
 

Investitionstätigkeit

Investitionstätigkeit

Die Investitionstätigkeit im Handwerk ist trotz abflauender Tendenz nach wie vor rege. 321 Betriebe haben Auskunft über ihre Investitionen im letzten Halbjahr gegeben. Die Auswertung zeigt: 59 Prozent der befragten Betriebe haben Investitionen getätigt. Die meisten davon (55 Prozent) genauso viel wie im Frühjahr 2017. Der Anteil derjenigen, die mehr Geld in die Hände genommen haben als vor sechs Monaten, ist leicht auf 39 Prozent gestiegen. Auch die Investitionspläne zeigen einen leichten Rückgang für das nächste Halbjahr an.
 

Ältere Berichte


Ältere Konjunkturberichte

Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Die Handwerkskammer Münster führt halbjährlich Konjunkturumfragen durch, an denen sich jeweils mehr als 400 Unternehmen beteiligen. Die Ergebnisse können Sie hier im "Konjunkturbericht" zusammengefasst als PDF-Datei herunterladen.

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Silvia Bertram

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