Berufseinstieg für Flüchtlinge: HBZ vermittelt Kompetenzen für handwerkliche Ausbildung


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Über die hohe Motivation von Hazrat Yousaf aus Afghanistan (M.) bei Metallarbeiten freuen sich Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (2.v.r.), Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Ostendorf (2.v.l.) und Ausbilder Andreas Soldan (l.)

01. Dezember 2016 | In den Lehrwerkstätten des Bildungszentrums (HBZ) der Handwerkskammer Münster werden 9 Flüchtlinge aus sieben Nationen in zwei sechsmonatigen Maßnahmen an eine Ausbildung oder Arbeit herangeführt. Die Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk“ (PerjuF-H) gibt Teilnehmern unter 25 Jahren Orientierung im hiesigen Ausbildungssystem, vermittelt Kenntnisse in den Berufsfeldern Metall, Elektro und Farbe sowie berufsbezogenes Deutsch.
Die „Zukunftsschmiede Beruf“ im HBZ qualifiziert Migranten in verschiedenen handwerklichen Techniken, unter anderem Schweißen. Auch in dieser Maßnahme werden Sprachkompetenzen weiterentwickelt. Beide Angebote fördert die Bundesagentur für Arbeit. „Die Handwerkskammer würde gern mehr junge Flüchtlinge für eine Berufsausbildung fit machen, denn das Handwerk braucht Fachkräfte. Wir hoffen auf künftige Mitarbeiter durch Integration“, unterstrich Dr. Thomas Ostendorf. Die Kammer führt über PerjuF-H und die Zukunftsschmiede hinaus für die Zielgruppe Qualifizierungen im Friseur- und Kosmetikerhandwerk durch, vermittelt in Lehrstellen und berät Ausbildungsbetriebe.

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