Berufliche Kompetenzen mit Zertifikat belegen


06. April 2018 | Im Projekt „Valikom“ entwickelt die Handwerkskammer (HWK) Münster zusammen mit sieben weiteren Kammern in ganz Deutschland ein Verfahren zur Bewertung von berufsrelevanten Kompetenzen. Davon sollen alle profitieren, die ihre Stärken bisher nicht ausreichend nachweisen können, aber auch Betriebe, die alle Potenziale zur Überwindung des absehbaren Fachkräftemangels heben müssen.
 
„Menschen ohne formalen Berufsabschluss haben es in der Arbeitswelt nicht immer leicht. Ihnen fehlt ein anerkannter Nachweis über ihr fachliches Know-How und das, was sie können“, weiß Meike Landwehr, die bei der HWK an Valikom mitarbeitet. Insbesondere bei Arbeitslosigkeit könne dies ein handfestes Problem sein, denn auf dem Arbeitsmarkt würden diese Menschen leicht übersehen oder unterschätzt“, so Landwehr. Ziel ist es, die vorhandenen Kompetenzen sichtbar zu machen und so die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
 
Nach einem Beratungsgespräch beschreiben Interessenten mit Unterstützung von Landwehr ihr Können. Dann wird ein passender Beruf festgelegt und die eigenen Fähigkeiten damit verglichen. Wer möchte, meldet sich zu einem Termin an, bei dem ein Experte die Lösung einer Probeaufgabe im Betrieb und ein Fachgespräch bewertet. Das Ergebnis der Fremdbewertung wird an die Kammer übermittelt. Am Ende gibt es ein Zertifikat, das zeigt, welche Tätigkeiten des Berufs beherrscht werden.

Kontakt bei der HWK Münster: Meike Landwehr, Tel.: 0251/ 5203-325. www.hwk-muenster.de/valikom


Pressemitteilung 16/2018