Innovationspreise


Innovationspreise


Innovationspreis „Fügen im Handwerk“
 
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der DVS -Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. schreiben zum dritten Mal den mit 3.000 Euro dotierten Innovationspreis "Fügen im Handwerk" aus. Bis zum 28. Februar 2018 können Handwerksbetriebe nominiert werden, die sich in besonderer Weise um den Innovationstransfer und die Personalentwicklung in der Fügetechnik verdient gemacht haben.
Mit diesem Innovationspreis soll der Stellenwert dieser hochkomplexen Verfahren im Handwerk hervorgehoben und die Bedeutung für den Innovationstransfer deutlich gemacht werden.
Handwerkskammern, Fachverbände und Innungen des Handwerks sowie Bildungseinrichtungen des DVS können ab sofort Handwerksbetriebe vorschlagen, die sich in den Bereichen "Qualifikationen" und "Innovationen" innerhalb der Fügetechnik auszeichnen. Es zählen also insbesondere hochwertige Personalentwicklungskonzepte sowie ein intensiver Know-how-Transfer. Den Innovationspreis "Fügen im Handwerk" gibt es seit 2014. Er wird in einem Turnus von 2 Jahren verliehen. Die Jury setzt sich aus Mitgliedern der Koordinierungsgruppe Handwerk-DVS und einem Vertreter des DVS zusammen.

Ansprechpartner bei der Handwerkskammer Münster:

Hans-Dieter Weniger

Telefon 0251 5203-120


Transferpreis Handwerk + Wissenschaft "Seifriz-Preis"

Beim Transferpreis Handwerk + Wissenschaft (Seifriz-Preis) der Zeitschrift ‚handwerk magazin‘ werden auch 2018 wieder bundesweit Handwerksbetriebe ausgezeichnet, die zusammen mit einem Partner aus der Wissenschaft innovative Produkte entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Die Gewinnerteams erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 16. März 2018.

Der Preis wird zum 30. Mal (Jubiläumsfeier) für erfolgreiche Kooperationsprojekte zwischen einem Handwerksbetrieb und einer Wissenschaftseinrichtung vergeben, die sich auf die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder neuer Formen der betrieblichen Organisation beziehen. Die Projekte sollen den Technologietransfer beispielhaft verkörpern und veranschaulichen, wie durch die Zusammenarbeit eine Erfindung entstanden ist.

Bewerben können sich Handwerker und Wissenschaftler gemeinsam, die an einer innovativen Entwicklung substanziell beteiligt sind. Dabei spielt es keine Rolle, von wem die Initiative ausgeht. Ihr Projekt muss zu einem abgeschlossenen Ergebnis gekommen sein und Markterfolge oder Marktchancen aufweisen.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury aus Handwerk, Wissenschaft und Transferförderung unter Vorsitz von Professor  Dr. Johann Löhn, Präsident der Steinbeis-Hochschule Berlin.
Veranstaltet und gefördert wird der bundesweite Seifriz-Preis von ‚handwerk magazin‘ gemeinsam mit der Signal Iduna Gruppe Versicherungen und Finanzen in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Stiftung.
Unterstützt wird der Wettbewerb vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), dem Baden-Württembergischen Handwerkstag und seinen Mitgliedern, den Handwerkskammern aus Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg sowie durch Sponsoren aus der Wirtschaft. Für die Organisation ist der Verein Technologietransfer Handwerk e.V. verantwortlich.

Webseite zum Seifriz-Preis (externer Link)


Innovationspreis Münsterland

Der Innovationspreis Münsterland wird in vier Kategorien vergeben:
Jede Kategorie ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Zusätzlich hat die Jury die Möglichkeit, zwei weitere Sonderpreise zu vergeben. Die Bewerbungen werden im Nachhinein durch die Jury in eine der Kategorien eingeordnet. Sie müssen dies nicht selbst tun und auch nicht im Anmeldeformular kennzeichnen.

Die Auszeichnung:
Neben einer repräsentativen Skulptur und 5.000 Euro Preisgeld erhält jeder Gewinner einen hochwertigen Produktfilm für das eigene Unternehmen.

Voraussetzungen für die Bewerbung:
Am Wettbewerb um den Innovationspreis Münsterland können natürliche und juristische Personen, Personengruppen, Unternehmen, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen teilnehmen, die ihren Wohnsitz, Arbeitsort oder ihre Niederlassung im Münsterland (Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf, Stadt Münster) haben.

Die als Bewerbung eingereichten innovativen Produkte, Materialien, Forschungsergebnisse oder Verfahrens- wie auch Dienstleistungskonzepte müssen im Münsterland entwickelt worden, in der Praxis anwendbar und zudem marktfähig sein.

Als Nachweis der Marktfähigkeit gilt, dass die Innovation bereits wirtschaftlich verwertet wird oder eine solche Nutzung nachweislich unmittelbar bevorsteht. Das eingereichte innovative Produkt, Verfahren bzw. die Dienstleistung muss primär im Unternehmen des Bewerbers entwickelt und ergänzende Leistungen an der Entwicklung des Produktes können von Kooperationspartnern vorgenommen worden sein.

Der nächste Innovationspreis Münsterland wird Ende 2019 vergeben.

Webseite Innovationspreis Münsterland (externer Link)
 

Neue Fertigungstechnologien


Neue Fertigungstechnologien


Durch den Einsatz neuer Technologien (wie zum Beispiel 3D-Druck, Lasertechnik, Robotertechnologie, Nanotechnik, CA-Techniken, Kleben, Fügen) können sich Unternehmen enorme Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Falls Sie solch eine Investition planen und Fragen zu der neuen Technologie haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Links
Laserzentrum der FH Münster (externer Link)
Center for NanoTechnology in Münster (externer Link)
Deutscher Verband für Schweißen (DVS) (externer Link)

Innovationsberatung


Innovationsberatung


Strategische Vorgehensweise bei der Umsetzung von Innovationen – Von der Idee bis zur erfolgreichen Markteinführung

Das Handwerk mit seinen vielseitigen Facetten verfügt nachweislich über ein sehr großes Innovationspotential. Aber, die Zahl könnte weitaus höher sein! Viele vielversprechende Entwicklungsideen kommen nie zur Markteinführung, da die Umsetzung nicht strategisch erfolgte. Denn, bei der Realisierung von Innovationen gibt es keine normierte Vorgehensweise. Eine strukturierte Abwicklung sollte jedoch schon eingehalten werden, um Aussicht auf einen wirtschaftlichen Erfolg zu haben.

Der Technologie- und Innovationsberater der Handwerkskammer steht Ihnen hier mit Rat und Tat zur Seite. Im Folgenden finden Sie vorab die strategische Vorgehensweise:

Technik-Recherche

Häufig schlummern Erkenntnisse in Bibliotheken und Datenbanken, die Ihre Entwicklungsarbeit wesentlich verbessern und beschleunigen würden. Ebenso erhalten Sie Informationen darüber, ob die Gefahr besteht, dass Schutzansprüche verletzt werden. Aber Sie werden von Ihrem Betrieb voll beansprucht und haben zu wenig Zeit zur Erschließung dieser Quellen. Wir erstellen oder beschaffen Ihnen für Ihre spezifischen Probleme:
 
  • Literaturrecherchen
  • Patentrecherchen
  • Norm- und Richtlinienrecherchen.
Recherchemöglichkeiten des Deutschen Patent- und Markenamtes (externer Link)

Gewerbliche Schutzrechte

Häufig sind Erfindungen das Produkt intensiver Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Da der genaue Nachbau beispielsweise einer Maschine nicht grundsätzlich verboten ist, ist es wichtig, das Kopieren von Erfindungen zu verhindern.

Der gewerbliche Rechtsschutz bietet vielfältige Möglichkeiten das geistige Eigentum zu schützen, zum Beispiel durch Patente, Marken, Gebrauchsmuster und Design.

Es ist möglich, im Internet Patentrecherchen durchzuführen. Ausführliche Informationen erhalten Sie über die angegebenen Links.

Deutsches Patent- und Markenamt (externer Link)
Europäisches Patentamt (externer Link)
Deutsches Patent- und Markenamt (externer Link)
Recherchemöglichkeiten des Deutschen Paten- und Markenamtes (externer Link)

Finden Sie Ihren Patentanwalt!
Patentanwaltregister (externer Link)


Technische Förderprogramme

Auch das Kapital spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung von Entwicklungsprojekten. Dafür gibt es speziell aufgelegte Förderprogramme von Bund und Land, die wir Ihnen gerne vorstellen. Haben Sie dazu Fragen oder brauchen Sie Hilfe bei der Beantragung?

Technologietransfer | Hochschulkontakte

Wir geben Ihnen nicht nur Expertenadressen, sondern organisieren auch Gespräche mit Hochschuldozenten und anderen geeigneten Partnern. Zusammen mit Ihnen vertreten wir Ihre Interessen in diesem Gesprächskreis.

Die Technologie-Transferstellen in der Region:

Transferstelle der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen (externer Link)
Transferagentur der Fachhochschule Münster (externer Link)
Transferstelle der Uni Münster (externer Link)
Innovationsallianz der NRW-Hochschulen (externer Link)

Innovationszirkel Handwerk


Innovationszirkel Handwerk


Das Ziel der Initiative „Innovationszirkel-Handwerk" ist, innovative Betriebe aus der Region zusammenzuführen und so das Entwicklungspotential im Handwerk zu bündeln. Gerade in Zeiten der Globalisierung ist es wichtig, sich durch Kooperationen oder virtuelle Fabriken einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen.

Die Begeisterung für neue Ideen, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sollen im Mittelpunkt des Innovationszirkels stehen. Es finden halbjährliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen (z.B. Fördermittel, Schutzrechte, Internet, Vermarktungsstrategien, Strategien, usw.) statt. Die Einladung von externen Referenten lässt jedes Treffen zu einer interessanten Zusammenkunft werden. Bereits bei der Vortragsauswahl können sich die Betriebe mit einbringen.

An dem Innovationszirkel beteiligen sich Unternehmen der unterschiedlichen Gewerke, wie zum Beispiel Elektro, Feinwerkmechaniker, Maschinen-, Stahl- und Apparatebauer, Schaltschrankbauer, Steinmetz- und Steinbildhauer, Tischler, Zweiradmechaniker und so weiter.

Hier haben Sie die Möglichkeit, interessante Gesprächspartner kennenzulernen und sich am Innovationszirkel Handwerk zu beteiligen. Wir informieren Sie gern!

Schutzrechte


Schutzrechte: Patente, Gebrauchsmuster, Marken

Kürzere Lebenszyklen von Produkten und ein fortschreitender Trend zur Globalisierung der Märkte zwingen Unternehmer oft zu verstärkten Entwicklungsaktivitäten und ausgeprägtem Kostenbewusstsein, um im Wettbewerb bestehen zu können. Die Bereitschaft zum unternehmerischen Risiko und zur Einführung zukunftsweisender Technologien ist bei den kleinen und mittleren Unternehmen in unserer Region vorhanden. Investitionen in Technologien und Produkte, die nicht zum Markterfolg führen, können jedoch die Existenz gefährden.

Unternehmerische Entscheidungen müssen daher frühzeitig auf einer breiten Informationsbasis aufbauen. Patente enthalten eine Fülle von technischen Informationen und sind ein Indikator für das zukünftige Marktgeschehen. Unternehmer sollten daher diese Informationen nutzen, um sich einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen beziehungsweise zu sichern. Dabei ermöglichen die elektronischen Medien einen preisgünstigen und Erfolg versprechenden Einstieg.

Erfindersprechtage 2017 bei der Handwerkskammer Münster

Kontakt


Kontakt


Hans-Dieter Weniger

Telefon 0251 5203-120

Gefördert durch das Bundeesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Gefördert durch das Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks.

Gefördert durch das Bundeesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Gefördert durch das Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks.