Aktuelle Themen


Die Handwerkskammer Münster sowie die Kreishandwerkerschaften der Region bündeln ihre Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung und bieten Handwerksunternehmen unter der Marke „handwerk.digital Münsterland + Emscher-Lippe“ ein kostenloses Dienstleistungspaket aus Information, Weiterbildung und Beratung an. Alle Informationen hierzu finden Sie unter https://www.handwerkdigital.org
 

Bundesinstitut für Berufsbildung sucht Betriebe für Umfrage zur Digitalisierung im Handwerk

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sucht für ein Forschungsprojekt zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsalltag Betriebe und Unternehmen, die bereits heute digitale Strukturen aufweisen und selber ausbilden.

Das BIBB führt aktuell im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein Forschungsprojekt zu den Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Prozesse und Abläufe am Arbeitsplatz durch. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden unter anderem Experteninterviews mit deutschen Unternehmen durchgeführt, die bereits heute digitale Strukturen aufweisen (z.B. die Anwendung der Internettechnologien zur Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten, sowie cyber-physische Systeme, etc.). Hilfreich für die Untersuchung wäre es zudem, wenn die Betriebe selber ausbilden. Hinsichtlich der Betriebsgröße gibt es keine Einschränkungen. Die Interviews werden mit Facharbeitern, Ausbildungsverantwortlichen und/oder Führungskräften geführt.
 
Zentrale Fragestellungen dabei sind:
 
  • Wie wirkt sich die Digitalisierung in den Unternehmen auf die Qualifizierungsbedarfe der Mitarbeiter aus?
  • Welche Tätigkeiten und Arbeitsabläufe sind besonders, welche weniger betroffen?
  • Inwieweit ändern sich Anforderungen an die Mitarbeiter?
  • Welche Qualifikationsniveaus werden angesprochen?
  • Wie wirkt sich Digitalisierung auf Weiterbildungs- und Schulungsbedarfe sowie auf Einarbeitungszeiten aus?
Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist ein globaler Trend. Unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ wird das Thema sowohl in Politik als auch in Wissenschaft und Wirtschaft breit diskutiert. Durch die Aktualität der Entwicklungen sind die bisherigen Erkenntnisse über die Konsequenzen für die Qualifikation der Fachkräfte noch gering – deshalb ist Ihre Mithilfe gefragt!

Interessenten melden sich bitte bei:

Rebecca Schreiber
E-Mail: rebecca.schreiber@bibb.de
Telefon: 0228 107-1249)

Weitere Informationen unter www.BerufsbildungVierPunktNull.de
 

“go-digital” fördert Digitalisierung

“go-digital” fördert Digitalisierung
 
Das Förderprogramm “go-digital” unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe dabei, die eigene Digitalisierung auf den Feldern IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse voranzutreiben. Die fachliche Beratung sowie die Begleitung der Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern fördert das BMWi mit bis zu 30 Beratungstagen in einem Zeitraum von 6 Monaten. Die Förderhöhe für die Kosten der autorisierten Beratungsunternehmen zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zum Auf- und Ausbau der IT-Systeme betragen maximal 50 Prozent. Weitere Informationen erteilt der Beauftragte für Innovation und Technologie, Andreas Spiller, Tel. 0251/5203-322.

Mehr Informationen (externer Link)

Zur Zeit befinden sich interessierte Beratungsunternehmen in der Autorisierungsphase. Sobald diese abgeschlossen ist (voraussichtlich Herbst 2017), werden auf der Homepage www.bmwi-go-digital.de die autorisierten Beratungsunternehmen mit den entsprechenden Kontaktdaten veröffentlicht. KMU und Handwerksbetriebe können dann frei entscheiden, mit welchem autorisierten Beratungsunternehmen sie zusammenarbeiten möchten.
 

Kontakt

Andreas Spiller

Telefon 0251 5203-322

Neues Förderprogramm unterstützt Handwerksunternehmen bei der digitalen Herausforderung

Mittelstand.innovativ! - Innovationsgutschein Digitalisierung NRW

Innovationsgutschein Digitalisierung NRW - Informationsflyer der Handwerkskammer MünsterDas Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW hat ein Förderprogramm speziell für den innovativen Mittelstand aufgelegt. Mit dieser Maßnahme soll nachhaltig die Zusammenarbeit zwischen KMU und Hochschule gefördert werden. Innovationsgutscheine sollen primär die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen unter Berücksichtigung der Digitalisierungsmöglichkeiten unterstützen. Es gilt, die Innovationsfähigkeit und Wachstumsorientierung auch des Handwerks in NRW zu stärken. Der Innovationsgutschein Digitalisierung soll die Hemmschwellen der Betriebe bei der Einführung neuer IT-Technologien oder digitaler Geschäftsmodelle abbauen.



Für welche Zwecke kann der Innovationsgutschein Digitalisierung eingesetzt werden?
In Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und unternehmerisch tätigen Kompetenzträgern sollen kleine und mittlere Handwerksbetriebe befähigt werden, sich den großen Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen.

Es gibt 2 Varianten:

Innovationsgutschein A – (Analyse und Bewertung) soll für eine Status quo-Analyse des Digitalisierungsgrades im Unternehmen („Digitalisierungscheck“) oder für die Erfassung des Grades der IT-Sicherheit verwendet werden. Fördergegenstand sind die Durchführung von SWOT- und damit verbundene Potentialanalysen und das Aufzeigen von Verbesserungspotentialen im Unternehmen.

Innovationsgutschein B (Befähigung und Umsetzung) soll für Befähigungs- /Umsetzungsaufträge aus bestehenden oder im Rahmen des Analyseauftrages ermittelten Verbesserungspotentialen verwendet werden. Diese sollen dabei helfen, innovative Lösungen zur Realisierung von Digitalisierungsmaßnahmen im Unternehmen zu implementieren.

Wer kann Anträge stellen?
Das Programm wendet sich u. a. an Handwerksbetriebe, die neue Ideen nutzen wollen, um Innovationen rund um das Thema Digitalisierung und IT-Sicherheit zu generieren. Der Sitz muss in Nordrhein-Westfalen liegen. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder bis zu 43 Mio. Euro Jahresbilanzsumme. Es gilt die jeweils aktuelle KMU-Definition der EU.

Wie hoch ist die öffentliche Förderung?
Für den Innovationsgutschein Digitalisierung A ist eine maximale Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro und für den Innovationsgutschein Digitalisierung B von 15.000 Euro vorgesehen. Bis zu diesen Obergrenzen werden entsprechend der Unternehmens-kategorie und Art der Auftragsvergabe die geltenden Fördersätze der Ausgaben (siehe nachfolgende Tabelle), die dem Unternehmen von der beauftragten Hochschule/Forschungseinrichtung bzw. dem unternehmerisch tätigen Kompetenzträger in Rechnung gestellt werden, erstattet.

Achtung!!!
Bei der Antragstellung muss die Wahl des Auftragnehmers (Hochschule/Forschungseinrichtung/unternehmerisch tätiger Kompetenz-träger) erfolgt sein; Verträge dürfen jedoch erst nach Erhalt des Innovationsgutscheins Digitalisierung (Zuwendungsbescheid) abge-schlossen werden.

Im Falle des Förderbausteins Digitalisierung B ist eine Kooperation mit zwei Partnern, d. h. einer Forschungseinrichtung/Hochschule und einem unternehmerisch tätigen Kompetenzträger möglich.

Wo kann der Antrag gestellt werden?
Das Antragsformular kann online unter
https://www.ptj.de/innovationsgutschein-digitalisierung oder schriftlich beim Projektträger Jülich angefordert werden. Auch für die Beratung im gesamten Antragsverfahren ist der Projektträger Jülich zuständig.

Dem Antrag beizufügen sind:
  • Kopie Handelsregisterauszug bzw. Gewerbeanmeldung
  • Vordruck De-minimis Erklärung (einschl. Kopien von bereits vorhandenen De-minimis-Bescheinigungen)
  • Bescheinigung des Finanzamtes (Freiberufler)
  • Angebot der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung

Was ist noch zu beachten?
Der Gutschein ist so einzusetzen, dass das Projekt in einem Zeitraum von bis zu einem Jahr ab Zustellung des Zuwendungsbescheides (Innovationsgutschein Digitalisierung) abgeschlossen werden kann. Nach Abschluss des Analyse- (Förderbaustein A) oder des Befähigungsprojektes (Förderbaustein B) werden die Innovationsgutscheine Digitalisierung innerhalb von sechs Monaten beim Projektträger Jülich durch Anforderung der Zuwendungsmittel eingelöst.

Haben Sie Interesse, bitten wenden Sie sich an den Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT-Berater) der HWK Münster, der Sie bei der Antragstellung unterstützt.

Mittelstand_Innovationsgutschein Digitalisierung NRW_2016.pdf

Kontakt

Hans-Dieter Weniger

Telefon 0251 5203-120

 

Stand: April 2017

Zulieferkatalog des Handwerks startet neu

Zulieferkatalog Handwerk - Relaunch 2017Zeitgleich mit der Eröffnung der Hannover Messe startet der neue Zulieferkatalog des Deutschen Handwerks am 24. April 2017 im Internet. Mehr als 3.000 Unternehmen, vorwiegend aus dem Metall- und Elektrogewerbe, sind dort gelistet. "Durch das kostenfreie Angebot können Unternehmen des Handwerks ihre Absatzchancen steigern und mit dem Katalogeintrag neue Abnehmerkreise erschließen. Auch Industrie- und Dienstleistungsunternehmen finden über den Zulieferkatalog schnell die gesuchten Produkte und Dienstleitungen sowie leistungsfähige Anbieter des Handwerks", so ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke anlässlich des Relaunchs der Webseite.

Der Zulieferkatalog des Handwerks richtet sich an Handwerksunternehmen, die bestimmte Produkte und Leistungen innerhalb des Handwerks beziehen oder anbieten möchten. Er ist aber auch für Industrieunternehmen interessant, die Zulieferbetriebe im Handwerk suchen und für Dienstleister, die Kompetenzen von Handwerksunternehmen in Planung und Konstruktion nachfragen. Innovatoren finden im Zulieferkatalog Auftragsfertiger, Lizenznehmer oder technische Dienstleister aus dem Handwerk zur Realisierung ihrer Ideen.

Neben dem neuen Design wurde das Erstellen eines Unternehmenseintrags deutlich vereinfacht. Neue Funktionen helfen bei der Suche und verbessern die Chance gefunden zu werden. Der Zulieferkatalog wird von allen Handwerkskammern und von den Bundes- und Landesverbänden des Metallhandwerks unterstützt.
Mehr Informationen unter: www.zulieferkatalog.de oder www.zulika.de
 

Kontakt

Norbert Speier

Telefon 0209 38077-22

Neue Studie: Die Digitalisierung hat das Handwerk längst erreicht

Nach einer im März 2017 veröffentlichten Studie des Branchenverbandes Bitkom, die gemeinsam  mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) durchgeführt wurde, hat die Digitalisierung das Handwerk längst erreicht. Während vor wenigen Jahren nur jeder zweite Handwerksbetrieb eine Internetseite hatte, verfügt heute nahezu jedes Handwerksunternehmen über eine eigene Präsenz im Internet. Mehr als 50 % der befragten Unternehmen gaben an Software-Lösungen zur Steuerung ihre betrieblichen Prozesse zu nutzen und immerhin 25 Prozent der Betriebe nutzen moderne digitale Technologien wie z. B. 3D-Drucker.

Mehr erfahren (externer Link)

 

Informationspflicht zur Verbraucherschlichtung auf der eigenen Webseite

Seit April 2016 gibt es für Streitigkeiten mit Verbrauchern ein neues Verfahren. Die Verbraucherschlichtung ist im Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) geregelt und darf nur von besonderen Schlichtungsstellen durchgeführt werden. Streitigkeiten zwischen Handwerkern und Verbrauchern können bei der sog. Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle (www.verbraucher-schlichter.de) behandelt werden. Das Verfahren darf nur von Verbrauchern beantragt werden und wird ausschließlich online durchgeführt.

Ab Februar 2017 müssen Unternehmer nach dem Verbraucherstreitschlichtungsgesetz Verbrauchern Auskunft geben, ob sie im Fall eines Rechtsstreits an einer Verbraucherschlichtung teilnehmen. Verpflichtet sind alle Unternehmer, die Allgemeine  Geschäftsbedingungen verwenden oder eine Firmenwebseite haben.

Zu beachten ist, dass dies im Jahr 2017 nur für Betriebe gilt, die am 31.Dezember 2016 mehr als zehn Personen beschäftigt hatten. Ab 2018 ist der Stichtag für den Schwellenwert von 10 Mitarbeitern der 31. Dezember des jeweiligen Vorjahres.

Weitere Informationen:
 
 

Erfolgreich werben im Internet

Die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen über das Internet wird auch für Handwerksunternehmen immer wichtiger. Die vorhandenen Möglichkeiten sowie die Vielzahl der verschiedenen  Online-Kanäle, die von Betrieben  genutzt werden können, sind sehr vielfältig. Eine eigene Internetpräsenz ist ein Muss und wird heute von der großen Mehrzahl der Handwerksunternehmen betrieben.  Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Homepage über die Suchmaschinen gefunden und ob die Zielgruppe auch erreicht wird?

Neben der Homepage können noch weitere Dienste, wie z. B. Social Media-Kanäle oder aber auch bezahlte Suchmaschinenwerbung  unterstützend bei der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen helfen.

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zu einem Fachartikel des Handwerksblattes, welcher sich unter dem Titel „ Handwerk 4.0 - Erfolgreich werben im Internet“ diesem Themenkomplex widmet. Sie finden dort unter der Rubrik „Handwerk 4.0“ weitere, hilfreiche Fachbeiträge.

https://www.handwerksblatt.de/themen-specials/5002632-handwerk-4-0-erfolgreich-werben-im-internet.html

 

So finden Sie das richtige Passwort

Egal ob für die Nutzung des E-Mail Accounts, für die Bestellung in einem Online-Shop oder aber für den eigenen Cloud-Speicher:  für alle von uns genutzten Internetdienste werden Passwörter benötigt.  Leider werden diese allzu häufig  leichtfertig vergeben und bieten daher kaum Schutz vor einem Missbrauch. Auch im Jahr 2016 gehörten Kennwörter wie ‚Hallo‘ oder ‚123456‘ wieder zu den  beliebtesten Passwörtern der Deutschen. Das bei Verwendung dieser Wörter der Schutz vor Missbrauch nicht besonders hoch ist,  liegt auf der Hand. Außerdem sollte man die Verwendung des immer gleichen Kennwortes vermeiden, da Hacker bei Erlangung des  Kennwortes den Zugriff auf alle verwendeten Internetdienste erhalten.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) widmet sich auf seiner Internetseite diesem Thema und gibt Tipps zur Verwendung von sicheren Passwörtern.

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Passwoerter/passwoerter_node.html


 

arbeitviernull.nrw: Dialogprozess zu Arbeit im digitalen Wandel


Wie lassen sich der digitale Wandel und die Grundsätze guter und fairer Arbeit miteinander in Einklang bringen? Wo steht NRW derzeit bei der Digitalisierung? Und was ist den Beschäftigten und den Unternehmen NRWs besonders wichtig? Das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) ludt ein zum Mitmachen und Kommentieren auf www.arbeitviernull.nrw. Alle Bürger konnten hier ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Befürchtungen, aber auch Beispiele guter Praxis einbringen. Die Beiträge des Dialogs flossen ein in eine „Ideenlandkarte 4.0“ für Nordrhein-Westfalen, ein Wegweiser für Unternehmen und Beschäftigte, Politik und Gesellschaft.

www.arbeitviernull.nrw

Kundengewinnung: Bessere Auffindbarkeit im Internet

Die Zeiten der papiergebundenen Branchenbücher sind längst vorbei. Der Kunde von heute nutzt wie selbstverständlich das Internet, um nach Waren und Dienstleistungen zu suchen. Jeder, der sich diesem Trend verschließt, läuft Gefahr von den Märkten abgekoppelt zu werden. Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact zufolge suchen und vergleichen 65 % derjenigen, die Hilfe bei handwerklichen Projekten rund um das Haus und die Wohnung benötigen, zunächst im Internet nach Firmen aus ihrer Umgebung. Bei den unter 40jährigen steigt dieser Wert sogar auf bis zu 80 %.

Doch was muss ein Handwerksunternehmen tun, damit es im Internet von potenziellen Kunden gefunden wird? Als zentrales und wichtigstes Element benötigt jedes Unternehmen eine ansprechende, interessante und technisch einwandfreie Internetseite. Hierbei ist zu beachten, dass dem Inhalt (Content) eine besondere Bedeutung zukommt. Auf der einen Seite führt gut gemachter Inhalt - also Texte, Bilder, Grafiken und Videos - dazu, dass sich der Kunde gut informiert fühlt und das Leistungsspektrum des Unternehmens schnell aufgenommen werden kann. Auf der anderen Seite gibt man der Suchmaschine die Chance, die Inhalte der eigenen Homepage zu interpretieren und für künftige Suchergebnislisten bereitzustellen.

Dies ist umso wichtig, als das die Suchmaschine das Internet nicht zum Zeitpunkt einer Suchanfrage des potenziellen Kunden nach Relevanz durchsucht. Vielmehr werden auffindbare Internetseiten regelmäßig von der Suchmaschine durchforstet und interpretierbarer Inhalt wird strukturiert im Suchmaschinenindex gespeichert. Aus diesem werden dann die Suchergebnislisten gespeist. Der Grund, warum eine Internetseite in den Suchergebnislisten weit oben angezeigt wird, hängt von einem komplizierten Suchalgorithmus der Suchmaschine ab, der aus mehr als 200 unterschiedlichen Faktoren besteht.

Ein weiteres, wichtiges Merkmal ist die technische Korrektheit der Webseite. Hierbei ist insbesondere eine schnelle Ladezeit relevant, da diese sowohl von den potenziellen Kunden als auch von der Suchmaschine als ‚sehr angenehm‘ bewertet wird. Kunden, die lange auf die Darstellung einer Internetseite warten müssen, springen schnell zur nächsten Fundstelle auf der Suchergebnisliste. Zudem straft die Suchmaschine diese Seiten durch eine schlechtere Bewertung im Sichtbarkeitsindex ab.

Im Zuge der zunehmenden Nutzung mobiler Endgeräte spielt die optimierte Darstellung der Webseite auf allen verfügbaren Endgeräten, also neben dem stationären PC auch auf Tablets und Smartphones, eine immer bedeutendere Rolle. Webseiten, die nicht über diese Optimierung (‚responsive design‘) verfügen, finden bei mobil surfenden Kunden einen schlechteren Anklang und Suchmaschinen strafen erneut mit einem schlechten Ranking ab.

BIM – Building Information Modeling

Weltweit gilt Building Information Modeling (BIM) für das Bau- und Ausbaugewerbe als Planungsmethode, der die Zukunft gehört. BIM (Building Information Modeling) ist dabei die zeitgemäße Methode im Bauwesen, um Projekte softwareunterstützt zu planen, zu bauen und zu bewirtschaften. Zum Kern der Methode gehört ein dreidimensionales Gebäudemodell, das zentral verwaltet und von allen Projektbeteiligten genutzt wird. Für alle Beteiligten ist das Gebäude als 3D-Modell mit all seinen Daten einsehbar und jede Änderung wird kontinuierlich in das Computermodell eingespeist.

Es gibt mittlerweile Länder, in denen ist BIM bei der Projektplanung und –ausführung bereits Pflicht. In Deutschland besteht diese Pflicht zwar noch nicht, doch auch bei uns ist BIM auf dem Vormarsch, so dass künftig viele Bau- und Ausbaugewerke von BIM betroffen sein werden. Das Europäische Parlament hat die Empfehlung herausgegeben, BIM künftig bei der Vergabe öffentlicher Ausschreibungen vorzuschreiben.

Aktuell stellt wohl die Vielzahl der unterschiedlichen Software- und Datensysteme die größte Schwierigkeit in der Nutzung von BIM dar. Damit auch kleine Unternehmen die Teilnahme an BIM-Projekten realisieren können, wird aktuell an der Standardisierung der IT-Lösungen gearbeitet.

www.ework-bau.de
www.buildingsmart.de

Mobile Zeiterfassung – Der digitale Stundenzettel

Da im Handwerk der Kostenfaktor ‚Zeit‘ eine der wesentlichen Einflussgrößen für den Erfolg eines Unternehmens darstellt, wird schon seit Langem daran gearbeitet für die Lohnabrechnung sowie für die Vor- und Nachkalkulation verlässliche Daten über die benötigte Zeit zu erhalten. Noch immer erfassen viele Betriebe die Mitarbeiterstunden durch Aufschreibungen auf mehr oder weniger verlässlichen Formularen. Doch ‚Zettelwirtschaft‘ hat niemand gerne – erst recht nicht unterwegs oder auf Baustellen. Die digitalen Zeiterfassungssysteme haben in vielen Betrieben die Zeiterfassung rationalisiert, doch außerhalb der Betriebsgebäude hört häufig die digitale Welt auf. Mobile Zeiterfassungssysteme ermöglichen hier eine medienbruchfreie und durchgängige digitale Zeiterfassung.

Dazu werden über mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder aber spezielle Erfassungsgeräte Arbeitszeiten und Tätigkeiten nach einem vordefinierten Schema abgefragt. Dank zeitnaher Vor-Ort-Erfassung und Schritt-für-Schritt-Eingabe lassen sich Arbeitsaufwand, Kostenstellen und Kostenträger unmittelbar miteinander verknüpfen. Die Übermittlung der Daten an den Firmenserver erfolgt entweder über eine aktive Datenverbindung (Internetverbindung / SMS) in Echtzeit oder aber die Geräte werden nach Rückkehr der Mitarbeiter im Betrieb ausgelesen. Auch der Einsatz mobiler Zeiterfassungsgeräte in Bereichen, in denen die Geräte Staub, Feuchtigkeit bzw. Witterung ausgesetzt sind, ist möglich. Es gibt heute Smartphones und Tablets in baustellentauglichen Ausführungen der Schutzklasse IP54 oder höher, die ausreichend Schutz gegen Staub und Spritzwasser bieten.

Der tagesaktuelle Überblick über die für ein Projekt aufgewendeten Zeiten versetzt das Unternehmen in die Lage, zeitnah auf Ereignisse zu reagieren. Viele mobile Zeiterfassungssysteme verfügen über Schnittstellen zu oder sind sogar direkter Bestandteil von Handwerkersoftware, wodurch fehlerbehaftete und zeitintensive Doppelerfassungen vermieden werden. Gespeicherte Daten stehen ohne Umwege für das Betriebs- und Projektcontrolling zur Verfügung.

Die Dokumentation von Arbeitszeiten kostet Geld und Zeit. Neben den Investitionen für Eingabegeräte, Datenverbindungen und Software schlagen auch die Kosten für Schulungen zu Buche. Denn: die Erfassung der Zeiten erfordert von jedem Mitarbeiter Disziplin und auch einige Minuten seiner täglichen Arbeitszeit. Da mit der Tiefe der Genauigkeit der Daten auch der Erfassungsaufwand steigt, sollte grundsätzlich nur das erfasst werden, was auch ausgewertet wird. Fazit: Eine erfolgreiche Einführung mobiler Zeiterfassungssysteme erfordert somit auch eine vorbereitende Mitarbeiter-Aufklärung.

Was sich 2016 digital ändert

Im diesem Jahr ändert sich so einiges bei der Nutzung von digitalen Diensten und Techniken. So sinken z. B. die Roaming-Gebühren für Handygespräche im Ausland, für Tablets und Handys werden erstmals Urheberabgaben fällig , neue Breitbandförderprogramme starten und vieles mehr. Für alle, die mehr erfahren möchten, hat das Handwerksblatt einen übersichtlichen Artikel zum Thema veröffentlicht, den Sie unter dem unten aufgeführten Link erreichen können.

Was sich digital 2016 ändert (externer Link)